Das Deutschlandradio produziert drei bundesweiten Hörfunkprogramme: Den Deutschlandfunk, das DRadio Wissen (Köln) und „Deutschlandradio Kultur“ (Berlin). Die Körperschaft des öffentlichen Rechts „Deutschlandradio“ wurde durch einen Staatsvertrag aller 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Die Körperschaft wurde am 1. Januar 1994 gegründete und hat als Sitz die Orte Köln und Berlin.

Der Deutschlandfunk ist das Informations- und Kulturprogramm des Deutschlandradios. Der Deutschlandfunk entstand aus dem gleichnamigen Hörfunkprogramms, das bis 1993 von der eigenständigen Rundfunkanstalt Deutschlandfunk (Köln) ausgestrahlt wurde.

Deutschlandradio Kultur ist ein Kulturprogramm: Deutschlandradio Kultur ist aus dem ehemaligen West-Berliner Sender „RIAS 1“ und dem Ost-Berliner Sender „DS Kultur“ entstanden. 2005 wurde das DeutschlandRadio Berlin im Zuge einer Programmreform in Deutschlandradio Kultur umbenannt.

Am 18. Januar 2010 startet „DRadio Wissen“. Im Zentrum des Programms stehen: tagesaktuelles Wissen, Natur, Wissenschaften, Medien, Kommunikation, Journalismus, weltweite Nahaufnahmen, Kultur, Philosophie, Geschichte, Sozialwissenschaften und Popkultur, Karriere und Chancen. Dabei ist im Programmschema auch die Übernahmen von Sendungen anderen ARD-Hörfunkstationen geplant.

Das Deutschlandradio hat keine eigenen Klangkörper. Jedoch ist das Deutschlandradio seit 1994 Hauptgesellschafter des Rundfunk Orchesters und der Chöre GmbH. Hierunter fallen die folgenden Klankörper: Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), das Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO), der Rundfunkchor Berlin und der RIAS Kammerchor.